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„Zur Diskussion“:
An dieser Stelle werden Glaubensfragen und Probleme diskutiert.
Heute: Die Bedeutung des Glaubens für praktisches Handeln in der Politik.
Aus aktuellem Anlass und mit Bezug auf ein praktisches Engagement von Mitgliedern der Evangelischen Akademikerschaft in Speyer stellen wir folgende Frage zur Diskussion:

„Flüchtlinge aufnehmen?
Was haben Politik und Glaubens-Bekenntnisse beizutragen?“
Obergrenzen für den Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland?

Das ist eine politische Frage, meint der Theologe Dr. Martin Schuck im „Kirchenboten“(s.u.). Und warnt vor Abgabe von Glaubensbekenntnissen. Als Entscheidung Pro oder Contra Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen  ist zwar ein Ja oder Nein möglich. Sie muss aber begründet werden und ist im Blick auf  – vermutliche oder absehbare –   praktische Auswirkungen  zu erläutern. Dafür gibt es viele Perspektiven: Machbarkeit, Nebenwirkungen, Vor- und Nachteile für die Beteiligten, Belastung durch Unterbringung und für Integration der Flüchtlinge zu groß, Asylrecht, um nur einige zu nennen.
Hat auch die Kirche etwas dazu zu sagen? Kann der Glaube ausschlaggebender Grund für eine Ablehnung von Obergrenzen für die Aufnahme von Menschen sein, die vor Gewalt und Zerstörung geflüchtet sind? (Dazu ein Beitrag von Günter Hegele).
Das Gleichnis Jesu vom barmherzigen Samariter ist eine Aufforderung und Verpflichtung zu bedingungsloser Hilfsbereitschaft für Menschen in schwerer Notlage. Aber es enthält keine konkreten Ratschläge für die Bewältigung heutiger Probleme. Kann es trotzdem als  grundlegende Vorgabe auch für politisches Handeln angenommen und vertreten werden?
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