Hier sammeln wir Informationen, die der Weiterführung

der Reformation in der Praxis dienen können:

1 .Gesellschaft für eine Glaubensreform

Eine „Gesellschaft für eine Glaubensreform“ haben Klaus Peter Jörns (evang. Theologieprofessor  im Ruhestand und Autor zahlreicher Bücher) und Hubertus Halbfas (katholischer Theologe und Autor)  gleichzeitig mit unseren „Kernfragen des Glaubens“ gegründet.  Auf einer ansprechenden Website werden Themen behandelt wie: Bibel; Evolution/Schöpfung; Jesus; Ehrfurcht vor dem Leben; Mystik; Gottesdienst; Unterricht; Feministische Genderforschung; Häuser der Religionen. Es werden interessante unterschiedliche Informationen und ein Forum zur Diskussion von Fragen wie „Sind Messe und Abendmahl Opferhandlungen, die Sühne bewirken?“ geboten.  Eine Thematisierung und evtl. Problematisierung der Ziele einer Reform des Glaubens ist nur indirekt in den Beiträgen enthalten. Uns wäre auch die Frage wichtig, wie eine Reform des Glaubens praktisch vorankommen kann, ohne dass viel Streit und Spaltung ausgelöst wird.

2.  …………………………….

2 Gedanken zu “Informationen

  1. Edith Wagner

    Das Festhalten an von Luther in seine Zeit erklärte Glaubenssätze dauert schon 5oo Jahre (die Kirche verhält sich, als wäre er ihr Papst und unfehlbar..).
    Die gesellschaftliche und technische Entwicklung ist fortgeschritten, die Erkenntnisse in Naturwissenschaft und Psychologie ebenso.
    Es ist also endlich an der Zeit, das Evangelium in unsere Lebenssituation zu übersetzen, z.B.:
    Wie kann die bedingungslose Liebe Gottes heute für mich und für Andere erfahrbar werden?
    Wie gelingt Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen?, etc…
    Auch der Blick auf Küngs „Weltethos“ und die Erläuterungen Drewermanns würden dabei hilfreich sein.
    Diese Veränderung wird wahrscheinlich nur außerhalb der Institution Kirche möglich sein, weil diese ihre Glaubwürdigkeit weitestgehend schon verloren hat!

  2. Hartmut Neumann

    Eine Reform des Glaubens kann m.E. vorankommen, wenn man sich ganz auf Jesu Kernbotschaft konzentriert, dass wir alle gleichberechtigte Gotteskinder sind und weniger daran denkt, welche Besonderheiten die einzelnen Konfessionen und welche starre Dogmen die Machtapparate der grossen Kirchen entwickelt haben.. Jörg Zink und andere können hier helfen, die über eigene Gotteserfahrungen berichten.

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